Veranstaltungen im Überbick:
Kick-Off Veranstaltung
Die erste Veranstaltung von MIMPOL II, am 16. Oktober 2009 war ein großer Erfolg. Eingeleitet wurde unser erstes Treffen durch die Begrüßung von Frau Jacqueline Niavarani aus dem Frauenministerium, die die Sektionschefin Frau Helga Haftner vertrat und Frau Beatrice Achaleke, Obfrau von AFRA.Es konnten sich alle TeilnehmerInnen (dreizehn Mentees und dreizehn MentorInnen) sowie einige Vertreter der Förder- und Kooperationspartner persönlich kennenlernen. Es entstanden also dreizehn MentorIn-Mentee Teams. Weiters wurde das Projekt in einer Kurzpräsentation vorgestellt. Gemeinsam sind die Erwartungen, Ziele und Arbeitsregeln ausgearbeitet worden.
Protokoll_Kick-Off.pdf
Förderpartner:
Ko-operationspartner:
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Parteipräsentation
Zwei Wochen später, am 30. Oktober 2009 fand die zweite Veranstaltung von MIMPOL II.Thema diesmal waren die Parteien SPÖ, die Grünen sowie ÖVP, die jeweils von einem Parteivertreter präsentiert wurden.SPÖ – Reinhard Buchinger (Leitender Sekretär für Organisation)
Grüne – Alev Korun (Nationalratsabgeordnete)
ÖVP – Vera Schmitz (Organisationsreferentin „Interne Kommunikation“)
Die Parteipräsentation und die anschließende Diskussion orientierte sich im Wesentlichen an folgenden Schwerpunkten:
- Grundprinzipien der Partei
- Migrations- und Integrationseinsatz der Partei
- Formen und Möglichkeiten der Einbindung der Migration in die Partei
- Anzahl der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund und auf welcher Ebene sind diese tätig?
Parlamentsführung
Um Politik zu machen ist es nicht nur notwendig Visionen und das nötige Know-How zu verfügen, sondern auch die politischen Institutionen zu kennen und zu wissen wo und wie welche Entscheidungen getroffen werden. In diesem Sinne wurde auch bei diesem MIMPOL – Durchlauf eine Parlamentsführung am 13. November organisiert. Den Mentees wurde die Möglichkeit geboten sich mit der ersten Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer (SPÖ) sowie mit dem zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer (ÖVP) zu unterhalten und wichtige Informationen zu sammeln. Mit dem dritten Nationalratspräsidenten Dr. Graf (FPÖ) kam leider kein Gespräch zustande. Die Nationalratsabgeordnete Frau Angela Lueger (SPÖ) war so freundlich uns durch das Haus zu führen. Angesprochene Themen waren hierbei die Geschichte des Parlaments, die verschiedenen Sitzungsräume mit entsprechender Sitzplatzverteilung. Außerdem wurde näher auf die Zusammensetzung des Bundesrates sowie Nationalrates eingegangen.
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Podiumsdiskussion
Das Highlight von MIMPOL II war definitiv die Podiumsdiskussion am 27. November 2009 zu dem Thema „Media – ImmigrantInnen, politische Partizipation sowie Medienpräsenz“. Anwesend waren sowohl Mentees als auch MentorInnen sowie Privatpersonen und JournalistInnen. Am Podium waren namhafte Vertreter aus dem Bereich Wissenschaft (Dr. Fritz Hausjell – Professor für ua. Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Dr. Hakan Gürses – ua. Philosoph und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung) und Medien (Mag. Maria Sterkl – Ressortleiterin für „Integration“ im OnlineStandard; Mag. Ivana Martinovic – Online Chefin der Redaktion dasBiber) präsent. Diskutiert wurden Fragen wie:
- Besteht eine Wechselwirkung zwischen Medien und politischer Förderung von MigrantInnen?
- Wirken Medien in diesem Prozess eher behindernd?
- Wird das Selbstbewusstsein der MigrantInnen durch Medien bestimmt?
- Ist die österreichische Bevölkerung aufnahmefähig?
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Protokoll_Podiumsdiskussion.pdf
Abschlussveranstaltung
Am 11. Dezember 2009 fand die offizielle Abschlussveranstaltung von MIMPOL II in den Räumen des Österreichischen Jugendrotkreuezs statt. Herr Dr. Kerschbaum, Stv. Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes hieß uns gemeinsam mit Herrn Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuezs herzlich willkommen. Beide betonten die Wichtigkeit von Integration und dass entsprechende Möglichkeiten dafür geschaffen werden. MIMPOL II stelle eine gute Initiative dar.Von der Projektleiterin Astrid Strasser wurde mittels einer Kurzpräsentation ein Rückblick über die Veranstaltungen von MIMPOL II gegeben.
Im Anschluss daran wurde allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten ein Feedback abzugeben. Im Allgemeinen zogen die MentorInnen und Mentees ein positives Resumée – viele Teams konnten sich wie gewünscht 4x außerhalb des Projektrahmens treffen und bei einigen lässt sich bereits erkennen, dass die Beziehungen die aufgebaut wurden auch nach Beendigung des Projektes weitergepflegt werden. Sowohl Mentees als auch MentorInnen konnten voneinander profitieren und ihren Horizont erweitern. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass sich die TeilnehmerInnen auch untereinander vernetzt und ausgetauscht haben. Drei Mentees konnten entweder gemeinsam mit ihrerer MentorIn ein Projekt starten oder sich hilfreiche Tipps geben lassen und Kontakte knüpfen. Auch hier wurde interaktiv gearbeitet, manche Mentees schlossen sich zusammen um an einem Projekt zu arbeiten beziehungsweise nahmen die Möglichkeit wahr sich mit anderen MentorInnen auszutauschen.
Zu den Kritikpunkten zählte hauptsächlich der kleine Zeitrahmen von MIMPOL II, der durch die mangelnde Förderung erklärt werden kann.
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Protokoll_Abschlussveranstaltung.pdf
Brunch
Ursprünglich war ein Snack mit allen Mentees und MentorInnen im Anschluss an die Parteienpräsentationen am 30. Oktober 2009 geplant. Da an diesem Tag eine Gemeinderatssitzung stattfand und viele MentorInnen verhindert waren, wurde der Termin auf 15. Jänner 2010 verschoben.Frau Lohrmann war so freundlich uns kurzfristig ihr Atelier „Gallery Betriebsraum“ zur Verfügung zu stellen, worüber wir sehr dankbar waren, da bereits bei der Podiumsdiskussion die in diesen Räumen stattfand sehr wohl fühlten und das Ambiente zu schätzen wussten.
Letztendlich bot dieses letzte Treffen im Rahmen von MIMPOL II idealerweise die Möglichkeit zu reflektieren wie sich die MentorInnen-Mentee Beziehungen entwickelt haben. Es war sehr erfreulich, dass immer noch an an der Realisierung der Projekte, die von einigen Mentees bei der Abschlussveranstaltung präsentiert wurden, immer noch fleißig gearbeitet wird.
Im Allgemeinen war es ein freudiges Wiedersehen, bei dem häufig der Wunsch geäußert wurde auch bei MIMPOL III wieder mit machen zu wollen.
Protokoll_Brunch.pdf



